Wissenschaftler können jetzt Strukturen mit Schwärmen fliegender Drohnen bauen

Schwärme von Drohnen könnten sich auf einer zukünftigen Mission zum Mars befinden. (Bild: Yusuf Furkan KAYA, Aerial Robotics Laboratory, Imperial College London/Empa)

Forscher in der Schweiz und im Vereinigten Königreich haben fliegende 3D-Druck-Roboter entwickelt, die wie Bienen und Wespen Strukturen auf den Flügeln bauen können.

Sie sagen, dass die Technologie verwendet werden könnte, um Gebäude an schwierigen Orten wie Katastrophengebieten oder auf Wolkenkratzern anzuheben oder zu reparieren.

Die Drohnen arbeiten zusammen, um Materialschichten abzulagern, die von einem digitalen Design geleitet werden, und passen ihre Bewegungen an, während sie gehen.

Sie sind beim Fliegen völlig autonom, werden aber von einem menschlichen Controller gesteuert.

  • Sehen Sie Drohnen in Aktion:

„Wir haben gezeigt, dass Drohnen autonom und gemeinsam Gebäude bauen und reparieren können, zumindest im Labor.“ sagte Forschungsleiter Prof. Mirko Kovac. „Unsere Lösung ist skalierbar und könnte uns in Zukunft beim Bau und der Reparatur von Gebäuden in schwer zugänglichen Gebieten helfen.“

Die Flotte besteht aus “BuilDrones”, die Materialien im Flug deponieren, und “ScanDrones” zur Qualitätskontrolle, die ihre Produktion messen und bei der Kontrolle helfen.

Während des Baus werten die Drohnen die gedruckte Geometrie aus und passen ihr Verhalten an, um die Spezifikationen bis auf fünf Millimeter zu erfüllen.

Eine BuildDrone und eine ScanDrone bauten diesen 2 m hohen Turm aus schnell aushärtendem Schaum (University College London/BRE)

Die Forscher ließen die Flotte einen 2 m hohen Zylinder aus 72 Schichten Polyurethanschaum und einen 18 cm langen Zylinder aus 28 Schichten eines maßgeschneiderten zementartigen Materials bauen.

Das Team kommt vom Imperial College London und der Empa, der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt mit Sitz in Dübendorf bei Zürich.

Zu den Co-Ermittlern gehören Robert Stuart-Smith, Stefan Leutenegger, Vijay Pawar, Richard Ball, Chris Williams und Paul Shepherd sowie ihre Forschungsteams am University College London, der University of Bath, der University of Pennsylvania, der Queen’s University Mary of London und der Technical University of München).

Das Projekt wird vom schwedischen Bauunternehmen Skanska und dem britischen beratenden Ingenieur Buro Happold sowie der britischen Forschungsorganisation BRE unterstützt.

Leave a Comment